
Parallel zur Konferenz Projekte und Visionen im März 2002 fand eine geomantische Untersuchung der Essener Stadtlandschaft durch den slowenischen Bildhauer und Erdheiler Marko Pogacnik sowie ein Erdheilungsseminar, organisiert von Communio, in Essen statt.
Die Ergebnisse von Pogacniks Untersuchungen ergaben, dass Essen am Kreuzungspunkt zweier planetarer Leylines liegt. Die beiden wichtigsten sakralen Bauten der Stadt, die Münsterkirche und die Abtei Werden, sind an einer dieser Leylines lokalisiert. In der Mitte der Stadt, vor der Kirche St. Johannis, die zur Münsterkirche gehört, liegt der Kreuzungspunkt der Leylines.
Zugleich zeigte sich, dass die Essener Stadtlandschaft zivilisatorisch extrem belastet ist. Auf diesem Hintergrund hat Marko Pogacnik ein Konzept für ein künstlerisches Lithopunkturprojekt entwickelt.
Die Lithopunktur entspricht nach den Vorstellung von Pogacnik einer Akupunktur der Erde, mit der die Energiebahnen des Erdkörpers ausbalanciert werden. Sie arbeitet mit Steinpanelen oder Bronzeplatten im Boden, die an bestimmten Energiepunkten aufgestellt bzw. eingebracht werden. Die Steinpanelen des Bildhauers Marko Pogacnik sind aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit zugleich künstlerische Skulpturen von eigenständigem Rang. Marko Pogacnik hat sie im Rahmen seiner Arbeiten inzwischen an vielen Orten in Amerika, Asien und Europa aufgestellt.
Der ursprüngliche Plan, in Essen ein Lithopunkturprojekt durchzuführen, liess sich - trotz eines erheblichen Spendenaufkommens - aufgrund städtischer Bedenken nicht realisieren.