Die Zukunftskonferenz zum Thema "Spirituellen Orte im Ruhrgebiet" fand vom 8. bis 10 März in der ALTEN SYNAGOGE in Essen statt. Die Idee zu dieser Konferenz geht zurück auf vielfältige Überlegungen, wie die traditionsreiche Essener Mitte rund um Münsterensemble, Domschatzkammer und den Burgplatz wieder belebt und zu einem echten Mittelpunkt der Stadt entwickelt werden kann.
Unter "Spirituellen Orten" verstand die Planungsgruppe „Orte, die einladen nach innen zu gehen“.
Bei der Zukunftskonferenz schälten sich vier wichtige Ergebnisse heraus:
1. Es gibt ein ausgeprägtes Bedürfnis, "Spirituelle Orte" oder "Orte der Spiritualität" wieder stärker in Wert zu stellen.
2. Wir durchlaufen eine Phase dramatischer Beschleunigung auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Spirituelle Orte sind Orte, in denen Menschen aus der äußeren Hektik in die Stille gehen und Kontakt mit ihrer inneren Wahrheit aufnehmen.
3. Die Menschen im Ruhrgebiet haben einen ausgeprägten Wunsch, ihre eigene Identität zu erkennen und wertzuschätzen. Dies umgreift sowohl die industriekulturelle Vergangenheit als auch besondere Naturorte sowie kirchliche Traditionsorte
4. Spirituelle Orte heute neu zu beleben, ist ein Vorhaben, das mit vielfältigen Wider-ständen und Herausforderungen zu rechnen hat. Kirchen und kulturelle Einrichtungen haben diese über Jahrhunderte geschützt und bewahrt. Heute gilt es, einen neuen Zugang zur Wiederbelebung der Orte zu finden.
Mit Hilfe der Veranstaltung wurde ein regional wichtiges Thema gesetzt, eine erste Vision entwickelt, wohin die Reise gehen könnte und es wurden Commitments von Einzelnen eingeholt, die die Impulse der Konferenz in eigenen Projekten oder in ihrem Wirkungskreis weitertragen werden.