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Frauen und Männer bei der Polizei NRW

Wertschätzung Führung Selbstmanagement

Kulturen der Wertschätzung

Bei dem Projekt "Kulturen der Wertschätzung" ging es darum, die Kommunikation zwischen Männern und Frauen in einer staatlichen Organisation zu fördern, die beispielgebend auftreten müssen - der Polizei Nordrhein-Westfalen.

Es galt dabei - aus der Nische der Frauenförderung heraus - „die Männer mit ins Boot zu holen“ und damit auch neue Grundlagen für gender mainstreaming zu schaffen.

Derartige Maßnahmen zur Veränderung der Kommunikationskultur zwischen den Geschlechtern bzw. generell zwischen Menschen betreffen die informellen Strukturen einer Organisation/Institution. Sie sind besonders schwer zu erreichen und zu verändern. Kommunikative Verfahren wie Open Space, Appreciative Inquiry oder Zukunftskonferenz sind wichtige Instrumente, um eine Kultur des Kennenlernens, Verstehens und Vertrauens zu befördern.

Bei der Durchführung wurde ein Set von wertschätzenden, selbstregulativen und zielführenden Methoden eingesetzt, um zu einer verbesserten Kommunikationskultur zwischen Frauen und Männern zu gelangen. Gemäß dem prozessorientierten Ansatz führen derartige Verfahren zu Commitments, die sich in konkreten Aktivitäten in der Organisation und ihrem Umfeld niederschlagen.

Dabei ist ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass die bottom-up und top-down-Kräfte des organisatorischen Wandels ineinander greifen und sich wechselseitig befördern statt sich zu behindern.

>>Mehr Informationen in einem Bericht der Polizei-NRW-Zeitung "Streife" (9/2003).

 

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