Dialog Ost-West

Das Ost-West-Dialog Projekt führt die Arbeiten von Prof. Dr. Barbara von Meibom am Buch „Deutschlands Chance. Mit dem Schatten versöhnen“ (Europa Verlag 2013) ebenso fort, wie die von ihr in Zusammenarbeit mit Dr. Thomas Steininger und Heiner Max Alberti in Berlin 2014 veranstaltete Konferenz „Aussöhnen mit Deutschland. Verantwortung Heilung Transformation“ (Berlin 2014). In diesen Arbeiten wurde deutlich, dass der Erfahrungsraum der ehemaligen DDR und die Wirkungen der Nachwendezeit weit mehr Aufmerksamkeit verlangen, als dies im öffentlichen Diskurs üblich ist. Heute können wir die Wirkungen dieser Tatsache auf schmerzliche Weise erleben. In verschiedenen weiteren Konferenzen wurde die Thematik auch im europäischen Raum verortet.

Aufgrund von Impulsen des Spirituellen Salons entstand 2017 eine Gruppe von Menschen aus Ost und West, der sogenannte „Resonanzraum“, der sich der Aufgabe verpflichtet fühlt, klärende Impulse im Ost-West-Feld zu initiieren. Eine erste Werkstatt unter dem Titel „Wir Kinder des Kalten Krieges. Auf der Suche nach dem Besten von Ost und West“, fand 2018 in Dresden statt. Weitere Veranstaltungen folgten bzw. sind in Planung.

Wenn Sie an Einladungen interessiert sind:
info[at]communio-fuehrungskunst.de 

Zum Hintergrund Ost - West ein wichtiger Artikel von Mike Kauschke im Evolve Blog 

Übersicht über die Beiträge

  •  Aussöhnen mit Deutschland. Verantwortung Heilung Transformation

  •  Re-Inventing Europe - IEC 2016 European Integral Conference in Ungarn

  •  Mut zum Fühlen. Integrale Konferenz 2017 in Berlin

  •  Allies of Evolution. IEC 2018 European Integral Conference in Ungarn

  •  Wir Kinder des Kalten Krieges. Auf der Suche nach dem Besten von Ost und West

  •  Dresden und die Sächsische Schweiz: „Am Punkt wo Ost- und Westeuropa miteinander verkehren“
  •  Akademie Heiligenfeld - Achtsame Begegnung zwischen Ost- und Westdeutschen
  •  1. Dresdener Salon - Deutschlands Chance. Mit dem Schatten versöhnen
  •  2. Dresdener Salon - Achtsame Begegnung zwischen Ost- und Westdeutschen
  •  3. Dresdener Salon - Scham
  •  4. Dresdener Salon - Nach der Wahl ist vor der Wahl
  •  5.  Dresdener Salon - Kulturelles Erbe
  •  Celebrate Life

Im März 2014 kamen auf Initiative von Prof. Dr. Barbara v. Meibom, Heiner Max Alberti und Dr. Thomas Steininger rund 160 Menschen aus allen Teilen Deutschlands zusammen, um sich in einer Haltung der Achtsamkeit einem anhaltenden Tabuthema im kollektiven Unbewussten zuzuwenden. In einem Gleichklang von Kunst, Wissenschaft und Spiritualität suchten die Veranstalter nach einem Weg, um Räume des Dialogs und der Verständigung zu öffnen, in denen eine posttraumatische Reifung unterstützt wird. Schirmherrin der Konferenz, die viele Menschen tief berührte und manche Kontroversen auslöste, war Prof. Dr. Gesine Schwan. Diese Konferenz bildete für die Intiatoren und deren Netzwerke den Startpunkt für eine Reihe weiterer Veranstaltungen im nationalen und internationalen Raum. 

> mehr zur Konferenz

> Aussschnitt Eröffnungsvortrag Prof. Dr. Barbara v. Meibom

Aussöhnen mit Deutschland.
Verantwortung Heilung Transformation

2016 fand in Ungarn die 2. IEC Integral European Conference mit rund 600 Teilnehmer*innen statt. Initiiert von Bence Ganti und Dennis Wittrock widmete sie sich dem Versuch, Europa auf dem Hintergrund Integraler Theorien und jenseits aller Schismen neu zu denken, zu fühlen und zu leben.  Mit dabei war Barbara v. Meibom in zwei Rollen, als Co-Host neben dem Gastgeber Bence Ganti und als Mitglied im Leitungsteam der Großgruppenaufstellung - dem  berührendsten Moment dieser Konferenz.

 

In dieser Aufstellung wurde nicht nur sichtbar, wie tiefgreifend Gefühle der Scham die friedliche Weiterentwicklung des Europäischen Friedensprojektes behindern, sondern auch, wie tief die Sehnsucht nach Heilung im kollektiven Feld ist. 

> Video zur Großgruppenaufstellung

> mehr zur Konferenz

Re-Inventing Europe
2. IEC European Integral Conference in Ungarn 2016

2017 nahm sich das deutsche Integrale Forum der Themen an, die in den Vorjahren immer deutlicher geworden waren. "Mut zum Fühlen", so der Konferenztitel, sollte eine Antwort auf die anhaltende Tendenz sein, Traumata im kollektiven Unbewussten abzuspalten. Auch hier kam es zu einer Großgruppenaufstellung mit dem Team von Bence Ganti, Peter Kémeny aus Ungarn und Barbara v. Meibom. Die Machtdynamiken wurden dabei ebenso sichtbar wie der Schmerz über anhaltende Verletzungen auf individueller und kollektiver Ebene. Nimmt man die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen zur Kenntnis, so konnten bei den Beteiligten vielfältige Heilungsimpulse wirken. Die Hoffnung, die sich mit solchen Großgruppenaufstellungen verbindet, geht aber darüber hinaus, dass hier Impulse für weitergehende Heilungsprozesse auf den verschiedensten Ebenen initiert werden. 

 

Die künstlerische Begleitung der Konferenz lag wie schon 2014 bei der Konferenz Aussöhnen mit Deutchland in den Händen von Dieter Kraft und Florian Noack, die Moderation übernahmen Barbara v. Meibom und Martin Bruders.

> Artikel zur Konferenz

> mehr zum Integralen Forum

Mut zum Fühlen
Deutsche Integrale Konferenz 2017 in Berlin

Im Mai 2018 kamen erneut rund 600 Menschen aus annähernd 50 Ländern und 5 Kontinenten nach Ungarn, um mit rund 120 Mitwirkenden Themen zu behandeln, die Fragen des friedlichen Zusammenlebens in Europa und auf unserem Globus berühren. Auch hier kam es zu einer Großgruppenaufstellung mit dem Ziel, Kräfte des friedlichen Miteinanders zu stärken, indem Blockaden auf der Ebene des personalen und kollektiven Unbewussten sichtbar werden. Dabei war es eine berührende Erfahrung mitzuerleben, wie Vertreter*innen unterschiedlicher Nationen fern jeden Nationalismusses ihre eigene nationale Zugehörigkeit feiern konnten. Die Großgruppenaufstellung machte darüber hinaus sichtbar, wie wichtig es für den Frieden ist, sich mit der Grundlage unserer Existenz, dem Planeten Erde/Gaia zu versöhnen.

Barbara von Meibom wirkte erneut mit als Co-Host an der Seite von Bence Ganti, dem Leiter der Integral Academy Hungary und war Mitglied im Constellation Team.

> Film zur Großgruppenaufstellung

> mehr zu IEC

Allies of Evolution
3. IEC Integral European Conference in Ungarn 2018

Mit dieser Veranstaltung hat der 2017 entstandene Resonanzraum mit Menschen aus Ost- und West, Männern und Frauen, jung und alt damit begonnen, den Fokus sehr konkret auf die Beziehung zwischen Ost- und Westdeutschen zu legen. Vom 23.-25. November 2018 fand in Dresden eine Werkstatt statt zum Thema "Wir Kinder des Kalten Krieges. Auf der Suche nach dem Besten von Ost und West“. Inszeniert als eine Held*innenreise mit den Etappen Ruf, Land der Prüfungen und Rückkehr in die alte Welt ging es darum, ein Gespür dafür zu entwickeln, dass auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs eine ideologische In-Dienst-Nahme der Bevölkerung stattfand. Sie ging mit verschiedensten Traumata einher und trug zu  einer Entfremdung zwischen den beiden Teilen Deutschlands bei, die noch verschärft wurde durch Traumata vor allem im Osten in der Nach-Wende-Zeit. All dies steht der Entwicklung einer gemeinsamen deutschen Identität im Wege.

 

Die Veranstaltung wurde durchgeführt vom Resonanzraum in Kooperation mit dem Haus Glaser in Dresden. Die künstlerisch-dramaturgische Leitung übernahmen dabei Nina Trobisch und Dieter Kraft, deren Team durch den Musiker Florian Noack ergänzt wurde.

> Information und Kontakt

Wir Kinder des Kalten Krieges
Auf der Suche nach dem Besten von Ost und West

Werkstatt und Vortrag mit dem UNESCO Artist for Peace

Marko Pogacnik, 25. – 28. April 2019

Bei diesem Projekt ging es um den Landschaftsraum rund um Dresden, dort "wo Ost - und Westuropa miteinander verkehren". Gemeinsam mit der Sächsischen Schweiz hält Dresden aus geomantischer Sicht den Schlüssel zur Ganzheit des Organismus von Europa in der Hand. Die Absicht der Werkstatt war dreifach. Es galt die urbildlichen Dimensionen des eigenen Wesens kennenzulernen und die Art wie sie zur kulturschaffenden Kraft werden. Zweitens ging es darum, einige Hürden abzuräumen, die die Kommunikation an der Ost-West Achse Europas stören und zum dritten darum, die kreisrunde Ganzheit von Europa zu unterstützen, die um die Landschaft zwischen Tschechien und Deutschland herum kreist.

Die Werkstatt umfasste zwei Vorträge des Unesco Artist for Peace Marko Pogacnik aus Slowenien im Haus Glaser in Dresden sowie Begehungen in der Sächsischen Schweiz und in den Städten Dresden und Pirna.

Informationen: jana.rieger[at]web.de

Dresden und die Sächsische Schweiz: „Am Punkt wo Ost- und Westeuropa miteinander verkehren“

mit Dieter Kraft und Prof. Dr. Barbara v. Meibom

Konferenz Achtsamkeit der Akademie Heiligenfeld,

16.19.05. 2019, Workshop am Samstag, den 18. Mai 2019

Mit dieser Veranstaltung - dem Beginn einer Serie, ging es darum, sich in einem dialogischen Raum unaufgelösten Traumata und Verletzungen zu stellen, die aus den Prozessen der Teilung und der Wiedervereinigung entstanden sind. Sie warten immer noch darauf, achtsam bezeugt zu werden. Dazu braucht es, wie der verstorbene Zen-Meister Bernie Glassman Roshi betont, eine Haltung des not knowing, bearing witness, loving action, dh. die Bereitschaft, eigene Wahrnehmungen in Frage zu stellen, die Wahrnehmungen des jeweils anderen zu bezeugen und auf dieser Grundlage durch 'loving action' an Heilung mitzuwirken.

Der Workshop half, mit blockierenden Energien in Kontakt zu treten und Wege für ein produktives Miteinander zu ebnen.

> Achtsamkeitskongress der Akademie Heiligenfeld 16.-19. Mai 2019

> Infos über die Werkstatt "Wir Kinder des Kalten Krieges" in Dresden Nov. 18

Achtsame Begegnung zwischen Ost- und Westdeutschen

1. Ost-West-Salon Dresden

mit Prof. Dr. Barbara v. Meibom, Vortrag, Lesung und Gespräch

22. Mai 2019 19.00  21.00 Uhr, Haus Glaser

Bergstraße 23, 01069 Dresden, Nähe Hauptbahnhof Dresden

Mit dieser Vortragsveranstaltung führte Prof. Dr. Barbara v. Meibom ihre im Buch "Deutschlands Chance. Mit dem Schatten versöhnen" (Europa Verlag 2013) publizierten Überlegungen fort. Traumata im Osten wie im Westen Deutschlands wurden und werden intergenerational weitergegeben. Sie wirken auf vielfältige Weise nach und können jederzeit unvermittelt wieder aufbrechen. Dies geschieht insbesondere in Phasen der Unsicherheit. Der Diskurs der Vergangenheit bezog sich unter dem Stichwort „Kriegskinder und Kriegsenkel“ vor allem auf die Hinterlassenschaft des Nationalsozialismus. Heute geht es auch darum, den Blick auf die Zeit nach 1945 und nach 1989 zu richten, in der Generationen von „Kindern des Kalten Krieges“ herangewachsen sind.

 

 

> Haus Glaser

Deutschlands Chance. Mit dem Schatten versöhnen

2. Ost-West-Salon Dresden:

26. Juni 2019, Haus Glaser Dresden, 19.00 – 21.00 Uhr

mit Dieter Kraft und Prof. Dr. Barbara v. Meibom

Mit dieser Veranstaltung wird ein weiterer Raum achtsamer Begegnungen zwischen Ost- und Westdeutschen geschaffen. Unaufgelöste Traumata und Verletzungen, die aus den Prozessen der Teilung und der Wiedervereinigung entstanden sind, warten immer noch darauf, achtsam bezeugt zu werden.

Dazu braucht es, wie der verstorbene Zen-Meister Bernie Glassman Roshi betont, eine Haltung des not knowing, bearing witness, loving action, dh. die Bereitschaft, eigene Wahrnehmungen in Frage zu stellen, die Wahrnehmungen des jeweils anderen zu bezeugen und auf dieser Grundlage durch 'loving action' an Heilung mitzuwirken.

Der Workshop hilft, mit blockierenden Energien in Kontakt zu treten und Wege für ein produktives Miteinander zu ebnen.

​> Infos über die Werkstatt "Wir Kinder des Kalten Krieges" in Dresden Nov. 18

> Anmeldung

Achtsame Begegnung zwischen Ost- und Westdeutschen

3. Ost-West-Salon Dresden:

21. August 2019, Haus Glaser Dresden, 19.00 – 21.00 Uhr

mit Dieter Kraft und Prof. Dr. Barbara v. Meibom

Scham in ihrern vielfältigen Varianten, blockiert unserer Energie und verhindert seelisch-geistiges Wachstum und posttraumatische Reifung. Doch Scham kann auch das Tor zur Öffnung in einen Raum der inneren Freiheit sein.

 

Mit dieser Veranstaltung wird ein Raum achtsamer Begegnungen zwischen Ost- und Westdeutschen geschaffen, in dem unaufgelöste Traumata und Verletzungen, die aus den Prozessen der Teilung und der Wiedervereinigung entstanden sind,  achtsam bezeugt zu werden. Dazu braucht es, wie der verstorbene Zen-Meister Bernie Glassman Roshi betont, eine Haltung des not knowing, bearing witness, loving action, dh. die Bereitschaft, eigene Wahrnehmungen in Frage zu stellen, die Wahrnehmungen des jeweils anderen zu bezeugen und auf dieser Grundlage durch 'loving action' an Heilung mitzuwirken.

​​​

> Anmeldung

Scham. Tabu oder Tor zum eigenen Raum?!

4. Ost-West-Salon Dresden: Nach der Wahl ist vor der Wahl

18. September 2019, Haus Glaser Dresden, 19.00 – 21.00 Uhr

mit Prof. Dr. Barbara von Meibom, Barbara Kalusche und Dieter Kraft


Die Befürchtung, dass die AfD als stärkste Kraft aus den Wahlen hervorgehen würde, hat sich nicht bestätigt. Gleichwohl zeigt ein Blick auf das politische Kräftespektrum im Land Sachsen eine für viele besorgniserregende Entwicklung.

Nach der Wahl ist vor der Wahl - das gilt auch hier! So stehen Fragen im Raum wie:

 

  • Was bedeutet die Wahl unter dem Blickwinkel Ost-West?

  • Wie können berechtigte Wünsche danach, gesehen zu werden und Zugehörigkeit sowie Heimat zu erleben, mehr geachtet und zu einer produktiven Synthese mit Weltoffenheit, Liberalität und Toleranz gebracht werden?

  • Wie können demokratische Kräfte gestärkt werden?

​​​

> Anmeldung

Nach den Wahl ist vor der Wahl

5. Ost-West-Salon Dresden: Kulturelles Erbe

16. Oktober 2019, Haus Glaser Dresden, 19.00 – 21.00 Uhr

mit Prof. Dr. Barbara von Meibom, Dieter KRAFT, Janine THEISEN und Christof WEBER

Wir öffnen uns für ein vielfach vernachlässigtes Thema: Menschen in Ost und West wissen wenig von den kulturellen Entwicklungen im jeweils anderen Teil Deutschlands. Deswegen werden wir „Ein Hoch auf die Kultur in Ost und West“ ausbringen. Es erwartet Sie ein offener Raum, der Gelegenheit bietet für gegenseitiges Zuhören, Annehmen und Wertschätzen der Kultur in ganz Deutschland. Es ist uns ein Herzensanliegen, unsere kulturellen Schätze ins Bewusstsein zu heben und ihr Gemeinsames wie auch Unterschiedliches zu bergen. Das Haus Glaser bietet dafür als Traditionsort für kulturelle Begegnungen und Aufbrüche, an dem viele der fortschrittlichsten Geister verkehrt haben, besonders günstige Voraussetzungen.

​​​

> Anmeldung

Kulturelles Erbe

6. Ost-West-Salon Dresden: Der Riss im Osten

13. November 2019, Haus Glaser Dresden, 19.00 – 21.00 Uhr

mit Barbara Kalusche und Cornelia Stieler

Wie war das denn damals mit dem Ende der DDR, als jede(r) einzelne im Osten vor der Frage stand, wie es in einem neuen System beruflich weitergeht? Haben wir die Wende als Chance oder Zumutung begriffen und wie sind wir mit den immensen Herausforderungen umgegangen? Was können wir aus heutiger Perspektive als persönlichen Erfolg feiern und welchen Preis haben wir dafür bezahlt? Diese Fragen bewegen heute viele und deswegen möchten wir hierfür einen geschützten Raum öffnen.

 

Begleitet werden Sie von der Systemischen Familientherapeutin und Betriebspsychologin Cornelia Stieler (Jg. 65, Ost - www.ostzigartig.de) und Barbara Kalusche, DeepDemocracy-Facilitatorin und Sozialforscherin (Jg 71, West - www.facilitatingdeutschland.de).

> Anmeldung

Der Riss im Osten

Workshop am 31. Juli 2019, 15.30 - 17.30 Uhr

mit Prof. Dr. Barbara von Meibom & Dr. Sven Werchan

Viel ist die Rede von Kriegskindern und Kriegsenkeln. Dabei denken wir in der Regel an die Folgen des „1000jährigen Reiches“. Übersehen wird dabei, dass es Generationen von Kindern des Kalten Krieges gibt, also Menschen, die aufgewachsen sind mit der Ost-West-Spaltung im eigenen Land.

 

Allmahlich dringt ins Bewusstsein, dass daraus bis heute tiefgreifende Verwerfungen resultieren. Diese haben zu tun mit Identitätsbrüchen, Gefühlen des Heimatverlustes, aber auch mit ideologischen Überfrachtungen, familiären Traumata und mit einer anhaltenden Unkenntnis übereinander.

> mehr Celebrate Life Festival und Anmeldung

Auf der Suche nach dem Besten von Ost und West

Workshop auf der Tagung der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie vom 27.- 31. Oktober 2019 Respekt - von Grenzen, Gräben und Brücken

mit Prof. Dr. Barbara von Meibom

Unaufgelöste Traumata und Verletzungen, die aus den Prozessen der Teilung und der Wiedervereinigung entstanden sind, warten immer noch darauf, achtsam bezeugt zu werden.

Dazu braucht es, wie der verstorbene Zen-Meister Bernie Glassman Roshi betont, eine Haltung des not knowing, bearing witness, loving action, dh. die Bereitschaft, eigene Wahrnehmungen in Frage zu stellen, die Wahrnehmungen des jeweils anderen zu bezeugen und auf dieser Grundlage durch 'loving action' an Heilung mitzuwirken.

Der Workshop hilft, mit blockierenden Energien in Kontakt zu treten und Wege für ein produktives Miteinander zu ebnen.

 

> mehr zur Tagung der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie und Anmeldung

Respekt zwischen Westdeutschen und Ostdeutschen
Communio Institut für Führungkunst

Communio - Institut für Führungskunst Wielandstr. 38 • 12159 Berlin-Friedenau

Fon: +49 (0) 30 - 50 59 52 36
Fax: +49 (0) 30 - 25 56 35 19

info@communio-fuehrungskunst.de

  • Facebook