top of page

Dem Fremden begegnen. Interview mit Dipl. Kfm. Franz Tejas Rolinck

  • Autorenbild: Barbara von Meibom
    Barbara von Meibom
  • 31. März
  • 1 Min. Lesezeit

Fremd im eigenen Land, fremd in der eigenen Familie, fremd am Lebensort - viele von uns kennen dieses Gefühl. Es schmerzt, ruft Unsicherheit hervor, will nicht zur Kenntnis genommen werden. Nähe, nach der wir uns als Menschen sehnen, scheint nicht zu gelingen und kann schließlich bedrohlich werden.

In Abwandlung eines vielzitierten Satzes von Wolfgang Schmidbauer könnte man sagen: "Nähe stellt sich her, wenn man nichts dagegen tut" . Doch um Nähe zuzulassen, gerade gegenüber dem Fremden, braucht es Mut. Es ist der Mut, sich für das Neue, Unbekannte zu öffnen, die eigene Komfortzone zu verlassen, den Blick zu weiten und bereit zu sein für das Leben in seiner wundersamen Vielfalt.

Im Gespräch mit Franz Rolinck erleben wir einen Menschen, den die Sehnsucht nach innerer Heimat erst ins Ausland trieb, um dann schließlich nach Jahrzehnten erneut dem Ruf in die Heimat zu folgen, die er - unerwartet - als Fremde erlebte. Wenn wir ihn auf seinen Wanderungen begleiten, begegnen wir dem Unbekannten und entdecken , wie sehr das Fremde uns im Alltäglichen begegnet, in der eigenen Familie, im Kontakt zwischen Jung und Alt, im Deutschland zwischen "Ossis" und "Wessis".

Wie geht er, wie gehen wir mit dem Fremden in und um uns um? Wenn wir ihm zuhören, erleben wir ihn als einen Mutmacher, der bereit ist, an die Stärken im anderen zu glauben. Dem Fremden begegnen - mit Zuversicht und der Kraft der Verbundenheit! Das ist seine Botschaft!








 
 
bottom of page